Montag, 7. Januar 2008

HEUTZUTAGE KANN MAN SICH ECHT ALLES LEISTEN

So ist es doch. Nicht nur gesellschaftlich, sondern auch mit den Moneyren. Wir kommen von Weihnachten, verweilen bei Knut, und wo es hingeht, gucken wir mal. Träume gingen in Erfüllung oder wurden per Gutscheine ein bißchen später eingelöst. Der Fahrschein ins Glück. Nichts blieb wie es war, denn Stillstand ist ja der Tod, gröhnte uns schon Herbert vor einigen Jahren. Und das ist gut so. Denn warum verzichten, wenn man sich Veränderung leisten kann? Jetzt gerade, wo doch wieder so viel Spielraum für neue Dinge entstanden ist. Das Alte wirf raus, lass mal Neues hinein. Oder: die Alte wirf raus, kommt erstma die Neue mit. Denn schon an der nächsten Lampe .... Kostet ja auch fast nix. Da fängt man zu träumen an.
Hurra, uns geht es gut. Und auch das Lebensziel schlechthin scheint nun in greifbarer Nähe: Neapel sehen und sterben. Ist jetzt echt kein Hindernis mehr. Für schlappe 200 Euro für jeden zu machen. 4 Tage dort verbringen, kräftig im Müll schnuppern und einige Previews wie die entzückenden Osterfeuer als erster mitnehmen, und schon geht es ab von der Traumstadt ins Paradies. Super, oder? Mein Motto dieses Jahr: 2008 haben wir's gemacht, das wär doch gelacht!

Montag, 10. Dezember 2007

Weihnachten in Wien

Weihnachten in Wien hat bereits im November begonnen. Das ist zwar nichts besonderes, aber trotzdem bemerkenswert. Denn als Amadeus am 4. November durch die Stadt ging, gab es bereits Installationen für Beleuchtung von oben. Ideal für eine Sitcom. Jetzt kürzlich gab zu Nikolaus Krampus-Kränzchen und ähnliche Feiern. Der Volksglaube steht langsam wieder auf, gefördert von proaktiven Promotern. Es schafft Arbeitsplätze, und ernst nimmt das ganze Drumherum ja sowieso niemand. Diskussionen dieser Art kann man wohl ein ganzes Jahr durch führen.

Mittwoch, 14. November 2007

Wien war weiß


Am Sonntag hat es zum ersten Mal geschneit. Ein klassisches weißes Kleid, das die Stadt leicht bedeckte. Die Wärme hat dagegen gehalten. Während der Woche gab es dann ein konstantes Wechselspiel. Persönlich kann ich als derzeitiger Stadtmensch auf Schnee verzichten. Alles wird langsamer, irgendwie komplizierter und aufwendiger. Die ständigen Schuhwechsel und unterschiedlichen Lebenssituation (Wohnung, Straße, U-Bahn, Büro) spielen sich dann nicht so in die Karten. Da habe ich lieber weiße Bäume, Felder und viel Zeit.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

TV macht einen dick

Heute bin ich mit einem dicken Bauch herumgelaufen, und auch U-Bahn gefahren. Nicht weil ich jahreszeitgemäß wesentlich mehr Pfunde auf den Rippen habe, sondern weil einen Fernseher vor mir trug. Man möchte meinen, dass ich tatsächlich dick war, weil meine Jacke (schwarz) mit dem TV-Gerät (schwarz) kongenial harmonierten. Aber es sah einfach nur so aus. Dies ist eine Erklärung aus freier Entscheidung, um die Sache richtig zu stellen und keinen falschen Eindruck des Bildes zu geben. Ich wurde nicht dazu aufgefordert.
Auf jeden Fall kam ich mir recht gut dabei vor, sollte es mir doch Aufmerksamkeit und die Blicke der Leute schenken. Und während meines Weges, der mit dem Ziel ihn zu beenden abschloß, habe ich Erkenntnis über Menschen gewonnen, die ich in drei Kategorien teile:
1. ) Menschen, die mich nicht beachtet haben. Warum auch immer. Hier war es nix mit freundlichen Blicken oder einfach nur Blicken. Dieser Typ war ganz woanders mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Wieso wurde ich von ihnen ignoriert?
2. ) Menschen, die mich indirekt oder direkt belächelt haben. Ja, so etwas gibt es auch. Nicht weiter zu erwähnen. Ich glaube aber, dass sie mit ihren kurzen Momenten mir viel Glück geschenkt haben, Momente, in denen ich mich nicht alleine fühlen musste. Endlich habe ich Liebe erfahren.
3. Typ: proaktive Menschen, die mich freundlich grüßten und sich ungeniert wunderten.
Ich habe es nicht als Schmach gewertet. Ein FastFoodProduzent, der in großen Tonnen so alles mögliche fritiert und gährt, hat mich gefragt, ob ich den Fernseher verkaufen möchte. Das Angebot, den Fernseher gegen zwei Monate freies Essen bei ihm einzutauschen, wurde seinerseits leider durch Sprachverständnisse ausgeschlagen. Nach kurzer Erläuterung der Situation bekam ich einige Kartoffelscheiben auf die Hand und zog meines Weges weiter. An späterer Stelle wurde mir dann ein seicht freundlicher Gruß einer reizenden Dame nicht zuteil, den ich an ähnlicher Stelle am Abend zuvor von ihr noch erhalten hatte. Tja, die Zeiten ändern sich und das geht manchmal ganz schön schnell.

Montag, 22. Oktober 2007

Downloadlink

Ein paar Links zum Musikdownload von Extol:
http://www.extolweb.com/mp3/Extol_Blueprint_Gloriana_128.mp3
http://www.extolweb.com/mp3/gfs_128.mp3
http://www.extolweb.com/mp3/emb_128.mp3

Weltmeister der Herzen

Keine Win-Win-Situation für England vergangenes Wochenende. Zweimal Weltmeister der Herzen geworden, wobei dieses Schicksal mit viel Glück noch zur Modifikation erzwungen werden könnte. Beide Ereignisse waren definitiv super spannend. Im Rugby hat mir England gefallen. Sehr schade, dass der Try nicht gezählt hätte, das hätte das Ganze noch einmal enorm intensiviert. Das Spiel sah ich in einer Sportsbar, die gutes Essen serviert hat. Alles ganz angenehm, verstehse! In Begleitung eines patriotischen Engländers musste meine schwache Sympathie für die Springbocks verstummen. Außerdem wollte ich in Egham keine Tränen sehen, deshalb war England letztlich mein Favorit. Fazit des Abends: Peter wird kein Rugby mehr schauen, weil er glaubt, dass England genau dann verliert, wenn er vor der Leinwand dabei ist. Im Spiel selbst habe ich auch keinen Unterschied gesehen, wahrscheinlich hat er wirklich das Schicksal durch seine Präsenz beeinflusst.

Genüßlich war die Fahrt in seinem Wagen auf Wiens Straßen. Flexibel und proaktiv durch lange Einbahnstraßen suchten wir den schnellsten Weg zu einem Pub. Dies verleitete uns, in ein Parkhaus zu fahren, welches nach bester Methode die Kunden von etliche Konsumgedanken befreit. Hinter her ist man ärmer, dafür aber street wiser.

Samstag, 20. Oktober 2007

Im Geist Afrikas

Das nahe Ende des Wissenserwerbs wird mit dem afrikanischen Geist aufgefangen. Nach langer Suche habe ich ihn endlich gefunden, in meinen Händen verstaut, und werde ihn somit in Kürze ausprobieren.
Ansonsten meint es das Leben gut mit uns. Lediglich kleine, versteckte Dead presidents wollen an meiner guten Laune kratzen. Im freien Fall in die mächtigen Arme des Jah lasse ich mich von ihnen aber nicht unterkriegen und ignoriere sie nach Abfertigung. Ausserdem durfte ich mich genüßlich als Gast zu schätzen wissen, was mir einige gesellige Abende einbrachte. Verstärkt genutzt wird nun mein 6230 (selbst geliehen), welches ideal mit einem Kabel harmoniert und mir viele Impressionen schenkt, die einst am Point of Creativity entstanden sind. So auch dieser Schnappschuss, der von einem klassischen Herrn zeugt, welcher gebückt mit Zigarillo im Mund seines Weges zieht. Das Wetter in der Höhe entspricht dem heutigen Stand in dieser Sache, und wer hier weiterdenkt, kann sich den Rest ausmalen.
Gleich geht es noch zum Rugby-Endspiel, bei dem ich als zwiegespaltener Zuschauer nicht weiß, zu wem ich halten soll. Möge der fairere gewinnen. (Wie siehst du es, Matt?)